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Familie & Geschichte

Allegra und herzlich Willkommen im Naturhotel Taleu ****, liebe Gäste!

(Allegra = Hallo, Taleu=die Lawine, beides rätoromanische Ausdrücke, viele Flur- und Bergnamen im Brandnertal kommen noch aus der romanischen Besiedelungszeit: Tschengla, Dunza, Rhätikon...)

Wir freuen uns sehr Sie bei uns begrüßen zu dürfen und möchten Ihnen gerne die Geschichte und Philosophie des Naturhotel Taleu**** etwas näher bringen:

So begann es... in den 30-iger Jahren wurden meine Urgroßeltern väterlicher Seite vom Südtirol (Tramin, Kalterersee) zwangsevakuiert und kamen so nach Bürserberg. Sie haben den Gasthof Rhätikon gepachtet welcher sich genau gegenüber dem heutigen Hotel befand (Postbushaltestelle nach Brand). Es waren 5 Mädchen, 3 Burschen, "Ahna" (Uroma) und "Ähne" (Uropa) die das Rhätikon von nun an bewirtschafteten, das Rhätikon zählte zu einem der ersten Gasthöfe im Brandnertal. Hierzu gibt es einige amüsante Geschichten welche ich Ihnen beim sonntäglichen Infoabend gerne erzähle! Bilder vom alten Gasthof finden Sie in unserem Rhätikonstüble. Als dann der Zweite Weltkrieg ausbrach mussten die Burschen an die Front und nur einer ist lebend zurückgekehrt – Opa Alfons Morscher, er hatte noch während des Krieges seine Frau Anna aus Scharnitz (Tirol) geheiratet. Oma Anni gebar im Jahr 1943 den ersten gemeinsamen Sohn Rudi. Als Opa Alfons aus der Kriegs-Gefangenschaft zurückkehrte arbeiteten Sie zusammen weiter im Gasthof Rhätikon, es folgten noch 3 Kinder: Renate (verstarb noch im Kindbett), Reinhard und Ulrike.

Am Anfang war ein Huhn... besser gesagt ein ganzer Stall voll Hühner! Rudi Morscher war schon früh sehr pflichtbewusst und strebsam so hat er mit Mitte zwanzig bei einer Versteigerung den Grund wo jetzt das Hotel Taleu steht und gezwungener Maßen auch einen Hühnerstall ersteigert. Nach der verordneten Zwangsschlachtung der Hühner war auch das Ersparte von dannen und Rudi begann wieder von neuem. Als ein sehr guter Skifahrer und ein Skilehrer in Zürs am Arlberg kam er in die Riege der 1A Skilehrer und somit auch zu einem betuchten Klientel. Sein Wirkungsgebiet weitet sich bis nach St. Moritz und die USA aus, weiter war er auch als Servicemann von Tyrolia & Fischer für den Ski Weltcup tätig. Aufgrund dieser Tätigkeiten durften wir im Taleu schon Skiprofis - heute sind es Skilegenden - wie Franz Klammer, Werner Grissmann und Kean Read begrüßen. Unterrichtet hat Rudi zb: die Familie vom Schah von Persien, Familie Burda, Prinzessin Caroline von Monaco uvm. Es ist immer wieder spannend seinen Skilehrer Geschichten zu lauschen, einige Bilder davon finden Sie in unserer Hotelhalle! Um nochmals auf die Schah Familie zu kommen, hier war Rudi zur Kaiserkrönung eingeladen – der Postbote brachte damals ganz aufgeregt ein kaiserliches Telegramm – das Strebsame in Rudi ließ ihn jedoch diese einmalige Gelegenheit ausschlagen er hatte beschlossen ein Hotel auf dem ersteigerten Grund zu errichten und wollte seiner Mannschaft beim betonieren helfen! Der Skisport ließ ihn trotz Hotel nicht los und so gründete Rudi 1968 die erste Skischule am Bürserberg die bis zum Jahr 2009 betrieben wurde. Nach und nach widmete Rudi sich immer mehr der Politik erst 5 Jahre als Gemeindevertreter, weitere 5 Jahre als Vizebürgermeister, dann 15 Jahre als Bürgermeister der Gemeinde Bürserberg , 15 Jahre als Obmann der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Vorarlberg und 10 Jahre Mitglied im Wirtschaftsparlament in Wien.

Im Jahr 1974 heiratete Rudi seine Christl (Christine geb. Müller) aus Bürs! Christl war es gewohnt anzupacken als fünftes Kind einer großen Familie mit 7 Kindern, Bauernhof, Kafferösterei und Markt für das Gastgewerbe (heutiger AGM ADEG Gross Markt). Das Taleu hatte eine neue Seele bekommen und Christl arbeitete von nun an viel und emsig im Hotel da Rudi durch seinen politischen Einsatz oft wenig zu Hause war. Im Jahr 1976 wurde die erste gemeinsame Tochter Mariana geboren und 1978 folgte die zweite Tochter Nathalie (meiner Einer). Rudi und Christl haben mittlerweile 5 Enkelkinder - alles Burschen! Am 06. Dezember 1979 galt es einen Schicksalsschlag zu verkraften. Der Gasthof Rhätikon wurde durch eine fahrlässig herbeigeführte Gasexplosion vollständig zerstört. Oma Anni und Opa Alfons überlebten das Unglück, jedoch gab es leider zwei Todesopfer zu beklagen. Nach längeren Überlegungen entschied sich die Familie gegen den Wiederaufbau und so wurde das Hotel Taleu im Jahr 1981 auf seine jetzige Größe erweitert. Rudi und Christl genießen mittlerweile ihren Ruhestand, die endlich gewonnene gemeinsame Zeit und ihre Enkelkinder. Natürlich sind beide immer gern gesehen im Hotel und helfen auch mit wenn es notwendig ist, Papa Rudi "besucht" sein Taleu fast täglich und hat noch immer Arbeiten die er gerne und nach wie vor erfolgreich erledigt. Seit 2005 arbeiten wir alle gemeinsam an der neuen Strukturierung des Hauses. Die Geschäftsführung ging 2008 an Nathalie Morscher.

Die Entstehung des Taleu - Ländle Talk mit Nathalie Morscher

 

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